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> Bionatortherapie – Kieferorthopädie ohne "Zwangsjacke" (09/2007)
> Schnarchen macht einsam! (09/2007)
> Heil-Fasten-Seminar (03/2007)
> Bionatortherapie – Kieferorthopädie ohne "Zwangsjacke" (06/2006)
> Schnarchen ist Gesund (07/2005)



09/2007
Bionatortherapie: Nicht nur eine ganzheitliche Kiefertherapie

Die Bionatortherapie wurde von Prof. Balters (1893 - 1973) Mitte des letzten Jahrhunderts entwickelt. Professor Balters war ausgebildeter Mediziner, Geburtshelfer und Zahnarzt. Er hatte in Brühl eine große Landarztpraxis und untersuchte alle seine Patienten (große und kleine) von Kopf bis Fuß.

Ihm fiel bald auf, dass bestimmte Kieferfehlstellungen zu bestimmten Körperfehlstellungen passten. Für diese Fälle entwickelte er eine von der herrschenden Lehrmeinung abweichende kieferorthopädische Behandlung. Es entstand der Bionator in verschiedenen Varianten.

Im Gegensatz zu der sogenannten Spangenkorrektur (Multiband), wo die Zähne wie in einem Drahtgefängnis mechanisch fixiert werden, besteht der Vorteil der Bionator-Methode nach Prof. Balters darin, dass die Zähne ihre Eigenbeweglichkeit erhalten. Damit bleibt auch die Durchblutung im Zahnbereich voll funktionsfähig, während diese durch zwanghaftes Festschrauben oftmals stark beeinträchtigt wird. Auch die Kariesanfälligkeit der Zähne ist bei der Bionator-Therapie stark reduziert.

Der Bionator setzt am Ursprung der Anomalien an. Er hilft Staue zu lösen, Starre in Bewegung zu bringen, Ge- und Bedrücktes wieder aufzurichten, Disharmonien in Harmonien zu überführen. Bei der schulmedizinischen Kieferregulierung werden die Zähne nach einer bestimmten Norm mit rein mechanischen Mitteln (Schrauben, Federn, Gummizüge ect.) entlang der Zahnbögen bewegt. Bei Zahnengstand wird nicht selten durch Ziehen der benötigte Platz geschaffen. Mit den funktionellen Methoden der ganzheitlichen Kieferorthopädie dagegen werden alle körpereigenen Wachstumskräfte stimuliert und trainiert, so dass eine harmonische Mundraumentwicklung möglich wird. Dabei kommen diese Verfahren weitgehend ohne "Zahnopfer" aus, weil der benötigte Platz durch die Nachentwicklung der Kieferknochen entsteht.

Das Gerät liegt, ohne Druck auszuüben, zwischen den Zahnreihen. Hierdurch entstehen Sogräume im Mundinneren, die das Zahn- und Kieferknochenwachstum beeinflussen.

Mit Hilfe des Zungenbügels ändert sich die Zungenlage beim Schlucken. Gewebe und Muskulatur lockern sich, der Stoffwechsel wird optimiert. Lymphstaue lösen sich auf. Durch spezielle Übungen wird der Lippenschluss durch den Lippenbügel ermöglicht und damit die Nasenatmung gefördert. Nasenhöhle und Nebenhöhle können sich so entwickeln, der Gaumen wird höher und breiter und die Zunge findet im Gaumengewölbe mehr Platz.

Natürlich hängt die Effektivität des Bionators von vielen Faktoren ab z.B. Alter des Patienten, Trageverhalten, Stärke der Fehlbildung etc.

Obwohl keine aktiven Kräfte auf die Zähne einwirken ist es nicht so, dass die Therapie länger dauern muss als die herkömmlichen Behandlungsgeräte. Der große Vorteil ist, dass nicht nur ein Aus- und Geraderichten der Zähne erfolgt, sondern eine Vielzahl übergeordneter und angrenzender Bereiche mit berücksichtigt und behandelt werden.

So gibt es aber auch beim Erwachsenen Indikationen für den Bionator. Z.B. bei CMD (cranio-mandibuläre Dysfunktion) bei Haltungs- und Wirbelsäulenproblemen, bei Schnarchen etc..



09/2007
Schnarchen macht einsam!
Vortrag: Schlafstörungen, Schlafapnoe, Schnarchen

aus zahnärztlicher Sicht:
Dr. Wecker (Zahnarzt Naturheilkunde, Homöopathie)

im Seminarraum der Praxis
Dr. Wecker
51427 Berg. Gladbach

Bei Interesse bitte in der Praxis melden.

Ohne Anmeldung und kostenfrei!


03/2007
Heil-Fasten-Seminar


Sich zurückziehen vom Alltagstrubel, Einkehr halten, zur Ruhe kommen, sich neu entdecken und dabei auch noch abnehmen, entschlacken, den Körper entlasten und das Immunsystem stärken.

Auch in diesem Jahr laden wir Sie ein zur Heilfastenwoche

Die Gruppen treffen sich täglich (auch am Wochenende) in unserem Seminarraum im Hause.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Berücksichtigung nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die folgende Adresse:

Dr. Monika Wecker
In der Taufe 32
51427 Berg. Gladbach
Tel. 02204 3006346



06/2006
Bionatortherapie – Kieferorthopädie ohne "Zwangsjacke"

Anders als bei der Spangenkorrektur (Multiband), wo die Zähne wie in einem Drahtgefängnis mechanisch fixiert werden, besteht der Vorteil der Bionator-Methode nach Prof. Balters darin, dass die Zähne ihre Eigenbeweglichkeit erhalten. Damit bleibt auch die Durchblutung im Zahnbereich voll funktionsfähig, während sie durch zwangshaftes Festschrauben oftmals stark beeinträchtigt wird. Auch die Kariesanfälligkeit der Zähne ist bei der Bionator-Therapie stark reduziert .

Der Bionator setzt am Ursprung der Anomalien an. Er hilft Staue zu lösen, Starre in Bewegung zu bringen, Ge- und Bedrücktes wieder aufzurichten, Disharmonien in Harmonien zu überführen.

Bei der schulmedizinischen Kieferregulierung werden die Zähne nach einer bestimmten Norm mit rein mechanischen Mitteln (Schrauben, Federn, Gummizüge etc.) entlang den Zahnbögen bewegt, bei Zahnengstand wird nicht selten durch Ziehen der benötigte Platz geschaffen. Mit den funktionellen Methoden der ganzheitlichen Kieferorthopädie dagegen werden alle körpereigenen Wachstumskräfte stimuliert und trainiert, so dass eine harmonische Mundraumentwicklung möglich wird. Dabei kommen diese Verfahren weitgehend ohne "Zahnopfer" aus, weil der benötigte Platz durch die Nachentwicklung der Kieferknochen entsteht.

Das Gerät liegt, ohne Druck auszuüben, zwischen den Zahnreihen. Hierdurch entstehen Sogräume im Mundinneren, die das Zahn- und Kieferknochenwachstum beeinflussen. Mit Hilfe des Zungenbügels ändert sich die Zungenlage beim Schlucken. Gewebe und Muskulatur lockern sich, der Stoffwechsel wird optimiert. Lymphstaue lösen sich auf. Durch spezielle Übungen wird der Lippenschluss durch den Lippenbügel ermöglicht und damit die Nasenatmung gefördert. Nasenhöhle und Nebenhöhle können sich so entwickeln, der Gaumen wird höher und breiter und die Zunge findet im Gaumengewölbe mehr Platz.



07/2005
Schnarchen ist ungesund

Mit der TAP-Schiene kann ich als Zahnarzt in Zusammenarbeit mit Schlafmedizinern effektiv und minimalinvasiv helfen.

Schnarchen ist weit verbreitet. Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass zirka 60 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen über 60 Jahre schnarchen. Schnarchen kann aber nicht nur lästig und laut für den Bettpartner sein, sondern auch krank machen und die Gesundheit des Schnarchers ernsthaft gefährden. Bis zu zehn Prozent der Schnarcher leiden unter krank machendem Schnarchen.

Schnarchen ist mittlerweile auch ein Thema, auf das breitere Öffentlichkeiten aufmerksam geworden sind (s.a. Titelgeschichte Stern 12/2005 vom 17. März). Die Menschen werden zunehmend sensibilisiert, weshalb in Zukunft mit einer verstärkten Nachfrage nach therapeutischen Mitteln zu rechnen ist. Neben aufwändigen Operationen, um Gaumensegel oder Zäpfchen zu kürzen, gibt es noch einige andere Möglichkeiten: Mit der TAP-Schiene stellt Iserlohner Dentalhersteller Scheu-Dental ein minimial-invasives System vor, das bei vielen Schnarchern effektiv helfen kann.

Einer Therapie mit einer TAP-Schiene muss zwingend eine intensive Diagnosephase vorausgehen: Neben Schlafmedizinern sind da auch Hals-Nasen-Ohren-Ärzte und spezialausgebildete Zahnärzte zu konsultieren. Die Herstellung der TAP-Schiene findet dann durch zertifizierte Praxen und Dentallabors statt.
Die TAP-Schiene wurde vor einigen Jahren von dem amerikanischen Zahnarzt Dr. Keith Thornton entwickelt. Mit Hilfe einer geeigneten Schienen-Konstruktion versuchte er den Unterkiefer während des Schlafes nach vorne zu verlagern und so den hinteren Luftweg zu öffnen Es gelang ihm relativ schnell, eine mechanische Konstruktion zu entwickeln, die, eingebaut in zwei Zahnschienen, den Unterkiefer zuverlässig und kontrolliert in eine vorgelagerte Position bringt. Der Thornton Adjustable Positioner kurz TAP war geboren.

Schnell zeigten wissenschaftliche Studien, dass mit Hilfe der TAP-Schiene eine gezielte und wirksame Therapie des Schnarchens und der Schlafapnoe möglich war. Heute gehört die TAP-Schiene in den USA zu den meistverwendeten Schnarchtherapiegeräten. Mit der TAP-Schiene werden die gesundheitlichen Risiken wie hoher Blutdruck, Herzrasen, Herz- und Kreislaufprobleme, Schlaganfall und Herzinfarkt sicher reduziert. Chronische Schlafstörungen, morgendliche Kopfschmerzen, Tagesmüdigkeit, Sekundenschlaf und Konzentrationsschwäche sind oft die Folge eines ungesunden Schlafes. Die TAP-Schiene kann auch in diesen Fällen die Lösung des Problems sein.

Wenn Sie Schlafstörungen haben oder regelmäßig Schnarchen, dann gibt die Beantwortung der folgenden Fragen dem Zahnarzt erste Anhaltspunkte dafür, ob es sich bei Ihnen um „Harmloses Schnarchen“ handelt oder der Verdacht auf eine ernstzunehmende Erkrankung – z.B. die Schlafapnoe – besteht.

  1. Schnarchen Sie jede Nacht – auch ohne Alkohol?
  2. Werden auch Personen in benachbarten Räumen gestört?
  3. Wurden bei Ihnen Atemstillstände im Schlaf beobachtet?
  4. Fühlen Sie sich morgens schlapp und müde?
  5. Erwachen Sie morgens bereits mit Kopfschmerzen?
  6. Fühlen Sie sich in Ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt?
  7. Werden Sie grundlos mehrmals am Tag müde?
  8. Schlafen Sie leicht beim Fernsehen, Lesen oder am Arbeitsplatz ein?
  9. Schlafen Sie im Kino oder Theater ein?
  10. Werden Sie beim Autofahren leicht müde?
  11. Haben Sie Schwierigkeiten, sich lange zu konzentrieren?
  12. Haben Sie Bluthochdruck und nehmen Sie Medikamente dagegen?
  13. Nehmen Sie regelmäßig Schlafmittel?
  14. Haben Sie Übergewicht?

Bei 3 und mehr Ja-Antworten sollten Sie den Zahnarzt oder einen entsprechenden Facharzt (Pulmologe, Somnologe) aufsuchen.